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LA 2010 Blog
02.01.2010, 17:56
Beitrag: #1
LA 2010 Blog
Hier werden wir für euch täglich aus LA von unserer kleinen Tour berichten. Also schaut bei gegebener Zeit wieder vorbei ;-)

And you can tell Rolling Stone magazine that my last words were... I'm on drugs!
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12.01.2010, 21:38
Beitrag: #2
RE: LA 2010 Blog
So die Koffer sind gepackt der MP3-Player mit den Lieblingsalben gefüttert und morgen Früh um halb 3 gehts los. Bischen früh vielleicht aber wär doof wenn das Tourtagebuch mit dem Satz endet: Doof, Flug verpasst...
In London werden wir unseren Tourmanager Dominic treffen und dann geht es ganz gemütlich einmal über den großen See.
Wir hoffen, dass wir morgen in der Lage sind euch gleich vom ersten Tag in LA zu berichten.

stay tuned

And you can tell Rolling Stone magazine that my last words were... I'm on drugs!
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14.01.2010, 8:44 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2010 18:01 von Anders.)
Beitrag: #3
RE: LA 2010 Blog
Nach unserem ausgibigen Abendessen müssen wir uns hier in unserem Hotelzimmer wirklich überwinden uns noch an den Laptop zu hängen und den Tag nochmal durchzugehen. Also habt Verständnis für alle Rechtschreibfehler und dafür, dass er vielleicht nicht ganz so lange ausgefallen ist, auch wenn heute wirklich eine Menge passiert ist. Aber fangen wir lieber von vorne anstatt beim Ausklang des Tages an. Um halb 3 sind wir heute Morgen von Grafenau aus in Richtung München Flughafen gestartet. Mit aller Müh und Not haben wir alle Koffer ins Auto gepackt und hatten auch noch richtig Glück bei der Fahrt. Auf der Fahrt nach München hat sich nämlich vor uns auf der Gegenfahrbahn ein Sattelschlepper auf der Fahrbahn quer gestellt --> Vollsperrung der Autobahn. Viel zu früh sind wir am Flughafen angekommen. Beim Sicherheitscheck scheiterte Josefs Versuch eine Allzweckzange und Andis eine Flasche Wasser ins Flugzeug zu schmuggeln. Wir wollen ihnen ja keine Verbindungen zu terroristischen Vereinigungen nachsagen... Aber so war es ja eigentlich auch geplant. Dafür blieb uns noch genug Zeit für ein gemütliches Weißwurschtfrühstück, nachdem wir vom Weißbier leicht betüdelt den Flieger nach London boardeten. In London sollten wir unseren Tourguide Dominic treffen, der uns auf unserer USA-Reise begleiten soll. Pünktlich abgeflogen aber trotzdem zu spät geladet. Schuld war das Schneetreiben über London. Aber damit war die Odysee noch nicht zu Ende: Endlich gelandet aber keinen Parktplatz gekriegt... Parktplatz gefunden aber keine Treppe für den Ausstieg... Treppe für Aussteig kommt angerollt aber kein Bus zum Terminal da... Letzendlich sind wir dann zu Fuß zum Terminal gegangen. Allerdings waren wir durch das Schneetreiben und das Chaos auf den Rollbahnen und den Stellplätzen schon seeeeeeehr knapp für unseren Anschlussflug nach LA dran, auf dem wir Dominic treffen sollten. (Der schon mehrfach versucht hat uns telefonisch zu erreichen... nur blöd wenn man gerade über London kreist) Also durften wir einmal durch den Londonder Flughafen sprinten und uns durch die Sicherheitskontrollen nach vorne drängeln. Und als ob das nicht schon genug wäre, ging auch noch Andis Koffer irgendwo flöten. Die nette Dame von United Airlines versicherte uns aber, dass sie sich noch darum kümmert. Andi durfte also noch gespannt sein, ob er die nächsten 5 Tage in den gleichen Klamotten rumlaufen durfte. Aber weil wir ja hier gut angekommen sind ist es keine große Überraschung mehr, dass wir Dominic noch rechtzeitig getroffen haben und unseren Anschlussflug nach LA erwischten.
Der Flug von London nach LA lässt sich mit einem Wort beschreiben: LAAAAAANG
Nach mehr als 10 Stunden Flug angekommen, trennte uns nur noch eine letzte Sicherheitskontrolle von der großen Stadt. Hier versuchte Basti vergeblich als Marias Ehemann durchzugehen. Im Nachhinein sagte er zwar es hätte sich wegen seinem Englisch um ein Missverständnis gehandelt, aber auf jeden Fall trug es zur Belustigung aller wartenden Fluggäste soweiso des Sicherheitspersonals bei.
Einen Mietwagen zu bekommen ist in LA schwerer als man denkt... wir standen ungefähr genauso lange in der Autovermietung wie wir von München nach London geflogen sind. Aber weil ich (Andi) jetzt langsam schon ein wenig zu erschöpft bin das jetzt alles auzuführen und weils wohl auch nicht so spannend war, wie man vielleicht denkt kürz ich den Rest mal etwas ab :-)
Einmal mit der Familienkutsche quer durch LA zum Hotel. Dort waren wir froh nach der langen Reise eine kurze Dusche genießen zu können. Aber nix mit Ausruhen: Eine halbe Stunde später trafen wir uns schon wieder in der Hotellobby, um uns was Feines fürs Abendessen zu suchen. Wobei sich hier jetzt der Kreis zum Anfang unserer kleinen Geschichte schließt.
Bitte verzeiht mir alle Vertipper und doofen Rechtschreibfehler!!!! Josef wollte sich den Blog zwar noch durchlesen aber der liegt jetzt schon schnarchend hier im Hotelzimmer und ich bin einfach zu ko ums nochmal durchzulesen :-D

bis morgen
eure Heavy Riders

PS: Fotos von der Reise werde ich noch nachreichen, versprochen ;-)

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15.01.2010, 7:04 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.01.2010 9:54 von Anders.)
Beitrag: #4
RE: LA 2010 Blog
Zweiter Tag:

Der heutige Tag verlief deutlich entspannter als der gestrige. Dank Jetlag konnten wir zwar nicht wirklich lange schlafen aber dafür hatten wir noch die Zeit ein paar Fotos für euch hochzuladen. Frühstück im Hotel und schon gings weiter auf die Musikmesse. Und weil es so ein schöner sonniger Tag war gingen wir den Weg zu Fuß. Hier bekamen wir die Pässe für die NAMM Show und lernten die erste Band des Wettbewerbs kennen.

Allerdings hielten wir uns nicht lange auf der Messe auf, wollten wir doch noch in die Mall ein wenig einkaufen gehen. Nachdem wir uns mit Hosen und Schuhen eingedeckt haben, schockte uns Andi mit der Nachricht, dass er seinen Geldbeutel verloren hatte (schoooooooon wieder). Obwohl eigentlich allen klar war, dass er sicherlich im Auto liegt, klappert Andi während die anderen weiter shoppen die Läden und den Lost&Found ab. Shoppingqueen ist an dem Tag: Basti.Weil er aber die Highheels die er unbedingt wollte nicht bekommen konnte, kaufte er sich für den Weg zum Strand noch ein dickes Eis (aber erst als er alle anderen Läden duchgesehen hatte).

Sommer, Sonne und Sonnenschein am Huntington Beach. Da kamen nach den -15°C in Deutschland richtig Sommer- und Urlaubsgefühle auf. Für ein kleines Bad im Meer war das Wasser allerding dann doch wieder ein wenig zu kalt. Außerdem hatten wir auch keine Badehose dabei... vielleicht beim nächsten mal.

Langsam überkam uns nämlich schon wieder der Hunger und wir machten uns auf den Weg zurück zum Hotel auf Futtersuche. Dank unser Navi machten wir auch gleich noch eine kleine Rundfahrt durch die Wohnviertel von Anaheim. Ausgehungert gingen wir dann ins Danny's essen. In unserem jugendlichen Leichtsinn und ausgehungert wie wir waren, bestellten wir uns alle extra große Portionen... sogar Basti hat sich hart getan seinen Burger ganz aufzuessen. Tja hätte er nicht so viel von den mit Käse und Speck überbackenen, frittierten Pommes essen sollen :-)

Wie auch schon gestern machte sich nach der Fressorgie die Müdigkeit breit. Jetzt sitzen wir gerade alle gemeinsam auf unserem Zimmer und schreiben bei einer Flasche Jim Beam diesen Blog. Basti und unser Tourguide Dominic liegen schon im Bett. Basti braucht seinen schlaf und Dominic ist ja auch nicht mehr der jüngste *Seitenhieb* Allerdings meinte er wir sollen uns in ner Stunde nochmal bei ihm melden. Eigentlich war noch eine kleine Runde Schwimmen im Hotelpool geplant. Aber aus sicherer Quelle haben wir erfahren der Whirlpool ist kaputt und so gemütlich ist der andere große Pool dann mit lauter kleinen Kindern dann auch wieder nicht. Da machen wir lieber die kleine Session auf unserem Zimmer. Nebenbei bemerkt: Josef kriegt hier natürlich keinen Alkohol von uns! (Nur falls hier aus Amerika diesen Blog lesen sollte, Maria und ich werden sicherlich nicht dafür in den Knast gehen :-D)

Morgen wird sicher wieder ein aufregender Tag, denn heut morgen hat man uns so nebenbei mitgeteilt, dass wir morgen einen Auftritt auf der NAMM Show spielen sollen. Aber ok, warum auch nicht? Schließlich sind wir ja für die Auftritte hier her gekommen.

Fotos: http://heavy-ride.net/Community/thread-2...ml#pid2005

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16.01.2010, 8:58
Beitrag: #5
RE: LA 2010 Blog
Tag 3:
Unser Tag begann gleich mal damit, dass Andi und Josef verpennt haben, dass wir uns schon frühzeitig in der Hotellobby treffen wollten. Schließlich waren wir für heute Morgen ins Hilton Hotel zum Frühstück eingeladen worden. Aber mit Essen war dort erst mal nicht viel. Dafür bekamen wir erst einmal viel Aufmerksamkeit von den amerikanischen Schooljamfinalisten als wir den Vortrag des Organisators störten. Von Frühstück aber erst mal keine Spur. Nach dem langen englischen Votrag der Organisatoren verputzten wir EINEN Muffin und unterhielten uns kurz ein wenig mit den anderen Bands.

Dann teilte man uns mit, dass wir uns in einer halben Stunde treffen werden um uns für unseren Auftritt vorzubereiten der dann eine Stunde später statt finden soll. Wir waren ja erst einmal auf Früstück vorbereitet gewesen und mussten nochmal kurz ins Hotel zurücksprinten um unser Auftrittszeug zu holen. Wieder an der Messe angekommen drückte man uns ein paar feine Gitarren in die Hand und gingen dann weiter in Richtung Bühne. Auf dem Weg machten wir kurz am Levis Stand halt. Dort durften wir uns von einer rießigen Menge an Gitarrengurten einen aussuchen den wir uns freundlicher Weise auch behalten dürfen. Mit Gitarre und neuen Ledergurten bestückt waren wir guten Mutes die Bühne zu rocken. Allerdings sollten wir schnell merken, dass nicht alles ganz so rund läuft.

Auf der Bühne mussten wir die länge der Gurte erst mal an die Gitarren anpassen. Leider ist aber die Liste, die wir vor der Abreise an die Organisatoren geschickt hatten auf dem langen Weg von Deutschland nach Amerika verloren gegangen. Auf jeden Fall hatte Andi kein Stimmgerät, Josef keine Stecker für seine Effekte und Maria keine Batterien für den Bass den sie gestellt bekommen hatte. Dazu kam dann noch, dass man Andi einen Verstärker stellte, der keinen Verzerrer hatte... Und weil der andere Verstärker auf der Bühne leider nicht funktionierte musste Andi ohne Verzerrer spielen.... kurzum das absolute Chaos. Von den ursprünglich 45min Auftritt blieb nicht mehr viel Zeit bis wir überhaupt mal so weit waren, dass aus allen Verstärkern Töne kamen. Der Sound schlecht und wir leicht gestresst, brachten wir leider nicht das auf die Bühne was wir gerne abgeliefert hätten. Man versicherte uns zwar, dass es trotz alledem super war aber das wollten wir alle nicht recht glauben. Um der Sache aber doch noch was positives abzugewinnen, nahmen wir den ganzen Zirkus als Generalprobe für den morgigen Gig auf der Schooljambühne. Manche Sachen funktionieren spontan halt nicht so toll wie man sich das gedacht hätte...

Immer noch ohne Frühstück quälte uns dann der Hunger und vertrieb die schlechten Gedanken an den Gig und nachdem wir uns wieder mit fettigem Essen den Bauch vollgeschlagen hatten waren wir erst mal glücklich und müde. Also gings erst mal wieder zurück zum Hotel, wobei wir auf dem Weg noch die Postkarten für euch besorgt haben ;-)

Den Rest des Tages dümmpelten wir ein wenig herum: besuchten den Fittnessraum in unserem Hotel und den Swimmingpool und genossen die Aussicht vom Dach. Und weil uns nach dem Tag irgendwie nicht so nach Feiern war, verkrochen wir uns frühzeitig ins Bett. Der morgige Tag soll eh noch lang genug werden und wenn man den Aussagen der Organisatoren glauben darft, gibt es morgen nach dem Finale des Schooljam USA noch eine fette Aftershowparty. Wir sind gespannt und berichten euch wieder.

Eure Heavy Riders

Fotos von heut haben wir euch natürlich auch wieder geknippst:
http://heavy-ride.net/Community/thread-2...ml#pid2007

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17.01.2010, 13:28
Beitrag: #6
RE: LA 2010 Blog
Vierter Tag:
Heute mussten wir wieder etwas zeitiger aufstehen um rechtzeitig für unseren Soundcheck auf der NAMM Show zu sein. Wir frühstückten Rührei mit Bacon und Croissants und holten unsere Leihinstrumente aus dem Messebüro. Diesmal etwas besser vorbereitet als beim letzten mal, organisierten wir uns alle nötigen Kabel und Fußpedale. Die Bühne befand sich direkt vor dem Eingang zu Messe und wir spielten unseren Soundcheck bei schönstem Wetter. Eigentlich war für uns nur ein 15min Auftritt geplant aber weil wir die erste Band waren die zu spielen anfing, fragten wir ob es denn möglich wäre etwas früher anzufangen und dafür etwas länger zu spielen. Nach kurzer Rücksprache mit den Tontechnikern gab man uns ein OK und wir freuten uns wie Schnitzel jetzt 45min spielen zu dürfen. Dann blieb uns eh nicht mehr viel Zeit für Aufregung vor dem Konzert. Unser Gig lief spitze. (Bis auf die Tatsache, dass Josef in kürzester Zeit eine Saite auf seiner Gitarre und ebenso auf seiner Ersatzgitarre riss) Wir bedankten uns noch ganz brav bei allen Leuten die sich um unsere Leihinstrumente bemüht haben und wünschten den 10 Finalisten viel Spass und viel Erfolg beim Wettbewerb. Danach bauten wir unseren Merchandise auf und waren erstaunt wieviele Leute noch zu uns kamen um uns zu sagen wie sehr es ihnen gefallen hat. Innerhalb der nächsten Stunde verkauften wir alle CDs die wird dabei hatten. In der ganzen Auftregung nach dem Konzert vergasen wir total, dass wir eigentlich noch für ein Interview eingeladen waren. Wir redeten mit den amerikanischen Journalisten ein wenig über unsere Musik und über die Künstlerförderung in Deutschland. Und als ob das für den Tag nicht schon reichen würde fragten uns die Organistoren ob wir nicht Lust hätten nach dem Wettbewerb nochmal ein Konzert zu spielen. Wir freuten uns natürlich rießig über das Angebot. Nur Josef hatte jetzt den Stress neue Saiten für die 2 Gitarren zu organisieren aber das sollte auf einer Musikmesse schon zu schaffen sein! Bei unserem zweiten Konzert waren wir deutlich entspannter und ließen auf der Bühne so richtig die Sau raus. Vor allem weil wir nicht wussten wie lang unser Konzert dauern sollte spielen wir einfach jedes Lied so als wäre es jetzt das letzte. (Josef und Andi erklammen auch noch die Boxentürme am Rand der Bühne) Auch das Feedback vom Publikum war super und es war wirklich toll von vielen Leuten gefeiert zu werden, die uns zum ersten mal sahen.
Achja und weils langsam schon zum Running-Gag wurde musste Andi nochmal seinen Geldbeutel verlegen... Überall gesucht und niergendwo gefunden. Da fiel uns nur noch das Interview im Bus der Journalisten ein. :-) Zum Glück war er dann auch da. Wir sind schon sehr gespannt wann er das nächste mal seinen Geldbeutel verlegen wird und ob er es in den nächsten zwei Tagen noch schafft ihn ganz zu verlieren.
Nach dem Wettbewerb gabs für alle Bands die beim Schooljam dabei waren noch Pizza auf der Aftershowparty. Da trafen sich nochmal alle und wir unterhielten uns super mit den anderen Bands. (soweit es unsere Englischkenntnisse zu liesen) Wir wurden auch noch 10 mal mit allen möglichen Leuten fotografiert, was irgendwie ein komisches Gefühl für uns war. Dort verabredeten wir uns auch gleich noch mit den anderen Bands nach der Aftershow den Pool von unserem Hotel zu belagern. So und da sitzen wir jetzt. Auf unserem Hotelzimmer und schreiben unseren Blog. Also schauen wir jetzt so schnell wie möglich hier fertig zu werden um den Tag im waremen Wasser ausklingen zu lassen. Wir hoffen ihr habt es im kalten Deutschland auch gemütlich und freuen uns euch alle bald wieder zu sehen!

Liebe Grüße aus dem Sonnenstaat Kalifornien
eure Heavy Riders

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18.01.2010, 10:17
Beitrag: #7
RE: LA 2010 Blog
Fünfter Tag:
Also der heutige Tag war mit Abstand der gemütlichste. Was uns nach der langen Nacht von gestern auch ganz recht war. Wir schliefen erst mal ordentlich aus und trafen uns um 11 mit Dominic in der Hotellobby um gleich darauf mit dem Auto nach Los Angeles zu fahren.

Auf unserer kleinen Sightseeing-Tour standen der Walk of Fame, Amoeba-Plattenladen (der größte Plattenladen in LA, indem wir uns noch mit CDs, Platten und Postern eindeckten), das chinesische Theater und die berühmtesten Clubs von LA, in denen Bands wie Guns 'n' Roses und Metallica ihre ersten großen Erfolge feierten. Wir hatten sogar etwas Glück und konnten den weltberühmten Club ?Whiskey a Go Go? besichtigen. Da war gerade eine Band damit beschäftigt ihre Instrumente aufzubaun und nachdem wir nett fragten durften wir uns umsehen, wo Guns 'n' Roses, Mötley Crüe und The Doors die Bühne rockten.

Leider fing es im Sonnenstaat zu regnen an und wir beendeten unsere Tour durch Los Angeles damit, uns in Beverly Hills die Häuschen der Reichen und in Bel Air die der Superreichen anzusehen.

Dann machten wir uns schon wieder auf die Reise zurück nach Anaheim in unser Hotel. Nach der durchzechten Nacht und den ganzen Tag auf den Beinen machte sich langsam Müdigkeit breit. Andi und Basti wollten sich noch ein wenig sportlich betätigen, Josef und Maria machten ein Nickerchen. Vom Hunger gequält versuchten Maria und Andi die andern beiden noch zu einem letzten leckeren Steak zu überreden. Zur Überraschung aller hatte Basti keinen Hunger oder zumindest war die Müdigkeit stärker als sein unstillbarer Appetit. Leider hat er ein superleckeres Abendessen verpasst: Steak mit Nudeln, Schrimps und Knoblauchbrot! (diese Amerikaner...)

So das sitzen wir jetzt, ganz entspannt mit unserem letzten Bier auf unserem Hotelzimmer und lassen den Tag und die ganze Reise nochmal Reveau passieren. Morgen treffen wir uns mit Dominic um 9 zum Frühstück und machen den Plan für den restlichen Tag. Morgen Abend wird geht es dann schon wieder zurück ins kalte Deutschland. Wir hoffen ihr habt uns noch ein wenig Schnee aufgehoben. Wir sind ein klein wenig Traurig, dass unsere Reise schon zu Ende ist. Die Zeit hier in Los Angeles verging viel schneller als wir gedacht hätten. Aber wer weiss vielleicht kommen wir ja irgendwann nochmal ins Whiskey a Go Go zurück :-)

Jetzt geht?s ans Koffer packen...

Fotos vom Tag findet ihr hier:
http://heavy-ride.net/Community/thread-2...ml#pid2012

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19.01.2010, 23:27
Beitrag: #8
RE: LA 2010 Blog
Letzter Tag(e)
Die letzten beiden Tage unserer Amerikareise fallen etwas zusammen, bzw. wurden durch die Zeitverschiebung etwas gestaucht. Und weil es eben keine zwei ganzen Tage waren und wir auch nicht übermäßig viel geschlafen haben, fassen wir die Erlebnisse in einem Blogeintrag zusammen. Gefrühstückt haben wir heute ein letztes mal im Hotel und machten uns dannach auch gleich auf den Weg zurück zur Autovermietung, unseren Mietwagen zurückbringen. Dank unserem Super-Navi machten wir auch gleich noch eine Rundfahrt. Aber Zeit hatten wir ja eh noch mehr als genug. Das Zurückgeben des Mietwagens ging viel schneller als wir dachten. (Hatten wir doch an unserem ersten Tag fast 1,5 Stunden in deren Laden verbacht.) Dafür waren sie aber auch noch so freundlich uns mit dem Shuttle zum Flughafen zu bringen. Eingecheckt, Koffer abgegeben und dann gleich zum Mittagessen zum großen M. Wir liesen uns schön viel Zeit ,denn bis zum Abflug unserer Maschine waren es noch 4 Stunden. Zu Andis Schreck wurde bei der Sicherheitskontrolle wieder sein Rucksack rausgepickt und er bangte um seine Nachos ,die er mitnehmen wollte. War aber wieder nur seine Flasche Wasser... er wird es wohl auch nicht mehr lernen. Die lange Wartezeit bis zum Boarden vertrieben wir uns mit Stadt, Land, Biermarke und mit Airport-Basketball (Mülleimer + Papierkugel) Basti staubte den Checkpott von sage und schreibe 3 Euro ein. Falls Bedarf besteht schreiben wir euch auch gern mal die Spielregeln für unser Pausenspiel auf!
Der Flug war diesmal wegen Rückwind genauso lang wie der Hinflug, obwohl die Strecke nach München etwas länger war. In 3000 Meter durften wir auch noch einen letzten Blick auf das nächtliche Los Angelos werfen. Im Flieger haben wir noch einmal auf den erfolgreichen Verlauf unserer Reise angestoßen und vergnügten uns dann die nächsten Stunden mit Filmen, Musik und Snacks. Kaum war die Sonne untergegangen, ging sie auch schon wieder auf. Wir versuchten aber ein wenig zu schlafen und es dauerte auch wieder nicht lange da ging die Sonne auch wieder über Deutschland unter. Der Sonnenuntergang in 10.000 Metern Höhe war wunderschön. Wir haben versucht, die Stimmung mit unserer Kamera einzufangen, beurteilt selber ob es uns gelungen ist. Etwas erschöpft und gerädert von der langen Reise verabschiedeten wir uns von unserem Tourleiter Dominic, der die nächste Maschine nach Frankfurt nahm. Vielen Dank hier nochmal an Dominic für die Organisation der ganzen Woche.
Marias Mutter holte uns vom Flughafen München ab und dann ging es 2 Stunden über die Autobahn zurück nach ?home sweet home? Grafenau, wo wir zunächst etwas kühl empfangen wurden. Der Schneemann machte uns entgültig klar, dass wir im kalten Deutschland angekommen sind.
Tja, das wars von unserer Reise. Wir möchten uns nochmal bei allen bedanken, die uns bei unserer Reise unterstützt haben. Und natürlich auch bei allen die unseren Blog so fleißig verfolgt haben. Wir hoffen, wir haben die Postkarten ausreichend frankiert und sie kommen bald bei euch an. Lasst uns doch wissen wie er euch gefallen hat. Wer weiss ,vielleicht gibt es irgendwann wieder eine Amerikatour. Die Kontakte mit den richtigen Leuten haben wir in dieser Woche schon geschlossen.

Auf bald
eure Heavy Riders

Fotos vom letzten Tag:
http://heavy-ride.net/Community/thread-2...ml#pid2014

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